Atelierbesuch Rudolf Heller | 16.06.2011

Einen besonderen Abend verbrachten wir im Atelier von Rudolf Heller im 6. Bezirk. Bereits seit einigen Jahren arbeitet der gebürtige Innsbrucker in diesen Räumlickeiten, die einen atmosphärischen Rahmen zu seinen „Bildern zur Parallelität“ bilden. Gerade am Ort des Entstehens betrachtet, wirken die Arbeiten noch intensiver und ermöglichen einen anderen Zugang.

www.atelierheller.com
www.rudolf-heller.at
www.wienerhomepages.at


Eindrücke aus dem Atelier

Über Rudolf Heller

Kuratorin Silvie Aigner über Rudolf Heller:
(…) Raum und Zeit und die vielfältigen Möglichkeiten ihrer Wahrnehmung, ist ein wesentlicher Aspekt im Werk von Rudolf Heller. (…) Die Doppelbilder Rudolf Hellers evozieren eben jene Fragestellungen. Bilder, die eine gleiche künstlerische Intention, einen gleichen Gedanken formulieren – Bildpaare, die in Bezug auf Farbgebung, Form und Größe vollkommen identisch sind. Doch sind sie nicht gleichzeitig entstanden. Gibt es einen Unterschied für den Betrachter? Ist es ohne Information durch den Künstler möglich zu erkennen, welches der beiden Bilder als Erstes entstand. Doch ist diese Frage überhaupt von Relevanz?

Zunächst ist das Bild Träger einer auf die Fläche aufgebrachten Malerei – Farbflächen, einfachen Formen, Streifen, die an sich schon durch ihr Verhältnis zueinander, die Komposition des Bildes bestimmen. Ihre endgültige Aussage erhalten sich jedoch erst  durch die Nachbarschaft zum zweiten Bild. Durch das Zueinander entsteht  zwischen  den Bildern eine räumliche Dimension -  tritt weiße Farbe stärker zurück, oder verändert das Nebeneinander der Farbflächen die Wirkung der geometrischen Formen. Die beiden zueinander gesetzten Bildern ergeben so ein neues, gegenwärtiges Drittes. (…)

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