Atelierbesuch Brigitte Bruckner | 13.10.2011

Am 13. Oktober ging es ins Atelier von Brigitte Bruckner. In einem familiären Rahmen öffnete die Künstlerin ihre Türen und Tore zu ihren persönlichen Räumlichkeiten. Seit 2005 geht Brigitte Bruckner in dem sehr einladenden und liebevoll gestalteten Atelier ihrer Arbeit nach. „Warum ich male? Die Welt erscheint mir in Bildern.“, erklärt sie immer wieder, wenn man nach ihren Hintergründen fragt. Plötzlich betrachtet man die Arbeiten in den Räumen, in denen sie entstanden sind, aus einem ganz anderen, noch nahbareren Blickwinkel.

www.brigitte-bruckner-mikl.com


Eindrücke aus dem Atelier


Über Brigitte Bruckner

In den letzten Monaten konzentrierte sich Brigitte Bruckner fast ausschließlich auf Landschaftsdarstellungen des Marchfeldes, der Salzburger Berge, der Kärntner Seen und das Festhalten der Eindrücke ihres Gartens in Wörterberg im Burgenland. Gerade in diesen direkt in der freien Natur entstandenen Arbeiten schafft die Künstlerin eine Leichtigkeit und Transparenz, wo viel Leinwand durch den dünnen Farbauftrag sichtbar wird, einzelne kräftige Pinselstriche die Konturen definieren, Farbflächen nebeneinander leuchten und Rinnsale verdünnter Ölfarbe die Lebendigkeit des Dargestellten erhöhen. Die 1963 in Linz geborene Künstlerin zeichnet sich vor allem für ihre Darstellungen aller möglichen sie umgebenden Gegenstände und Kleidungsstücke aus. So werden ein über den Stuhl gehängtes Sakko, eine Schale mit Erdbeeren ebenso wie auch ein paar abgetragene Schuhe der Tochter Anna Gegenstand ihrer Bilder. Brigitte Bruckner malt ihre Umgebung und gibt damit der/dem BetrachterIn ein Stück ihrer selbst vor.